Agil, was soll das sein? Ein neues Vitaminpräperat? Eine Gesichtscreme? Ein Waschmittel? Und was hat das mit Software zu tun?

Eines steht schon einmal fest: Mit „Agil“ können Unternehmen ihre Kosten im Bereich Software-Entwicklung drastisch senken – und nicht nur dort. Agil funktioniert in vielen Projekten. Aber ist das etwas für jeden? Ist das ausgereift? Wie geht das?

Kurz gesagt: In einem agilen Software-Projekt arbeitet ein Team von etwa 5-7 Personen in 14-tägigen Sprints daran, dem Product Owner am Ende jedes Sprints ein Stück operativ einsetzbare Software zu übergeben. Der „Product Owner“ ist derjenige mit den Ideen, er brennt für das Produkt und ist meistens der Auftraggeber und zuweilen auch der Investor. Das Team arbeitet autark und hat einen „Scrum Master“ als Mediator und Vermittler zur Seite stehen.

Im Gegensatz zu klassischen Meilenstein-Projekten mit festen Budgets und Terminvorgaben weiß man bei agilen Projekten vorher nicht, wie lange sie dauern und was sie kosten werden. Man weiß noch nicht einmal, was für ein Produkt dabei herauskommen wird. Ist das gut?

Ja. Denn eines ist sicher: Es kommt etwas Gutes dabei heraus. Und das ist für Software-Projekte nicht selbstverständlich.